Auch so müde? Tipps gegen Herbstmüdigkeit

Wer kennt es nicht: Sobald die Tage kürzer werden, möchte man eigentlich am liebsten den ganzen Tag mit einer dicken Decke und einem warmen Getränk in den Händen auf der Couch lümmeln und DVDs schauen. Oder, noch besser, sich ins Bett verkriechen und schlafen. Wir geben ein paar Tipps, um der Herbstmüdigkeit zu trotzen!

Die Blätter fallen von den Bäumen, die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer. Sobald der Herbst Einzug hält, klagen viele Menschen über eine sie ständig begleitende bleiernde Müdigkeit und generelle Lustlosigkeit. Doch woran liegt das eigentlich?

Die Blätter fallen von den Bäumen, die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer. Sobald der Herbst Einzug hält, klagen viele Menschen über eine sie ständig begleitende bleiernde Müdigkeit und generelle Lustlosigkeit. Doch woran liegt das eigentlich?

Zu wenig Sonne führt zu Serotoninmangel

Die Sonne geht später auf, dafür geht sie immer früher unter. Dadurch haben wir weniger Gelegenheit, uns im Tageslicht aufzuhalten. Auch herrscht im Herbst und Winter ein anderes Tageslicht als im Sommer. Diese veränderten Lichtverhältnisse in den kühlen Jahreszeiten sind schuld an unserem erhöhten Schlafbedürfnis, welches viele von uns jedes Jahr ab Oktober überkommt. Hinzu kommt, dass wir im Herbst aufgrund der sinkenden Temperaturen und des oftmals ungemütlichen Wetters dazu neigen, unsere Gewohnheiten an die äußeren Bedingungen anzupassen. So wird das Fahrrad dann gerne stehengelassen, um zur Arbeit zu gelangen und dafür das Auto genommen. Wir gehen weniger spazieren und der Joggingtrip durch den Wald weicht dann lieber einem Ausflug ins Fitnessstudio. Dadurch wird die Zeit, die wir uns an der frischen Luft bewegen und uns der Sonne und dem Tageslicht aussetzen, noch zusätzlich verringert.

Tageslicht ist jedoch sehr wichtig für uns, da es die Ausschüttung von Serotonin, einem wahren Muntermacherhormon, fördert. Setzen wir uns dagegen lediglich künstlichen Licht oder gar Dunkelheit aus, wird Melatonin ausgeschüttet. Melatonin macht müde und beruhight. Kein Wunder also, dass wir müde werden, wenn wir uns lange Zeit drinnen aufhalten! Da ist es nur logisch, wie unser erster Tipp gegen Herbstmüdigkeit lautet:

1. Raus in die Natur

Zieh dich warm an und mache einen Spaziergang an der frischen Luft! Das verschafft dir einen kleinen Serotoninkick und bringt deinen Kreislauf in Schwung. Übrigens, sollte es bewölkt sein, macht das gar nichts. Selbst an bewölkten Tagen ist die Lichtintensität draußen etwa um das zwanzigfache höher als drinnen.

2. Gesundes Essen

Auch wenn uns die Lebkuchen und Spekulatius in den Supermärkten schon seit Ende August in Versuchung führen wollen- es ist besser, ihnen so gut es geht zu widerstehen. Insbesondere Kohlenhydrate sollten gemieden werden, denn sie führen zu einem Absinken des Serotoninspiegels, wodurch wir noch schlapper werden. Sehr wichtig ist eine ausreichende Aufnahme von Vitaminen und anderen Nährstoffen, die in frischen Lebensmitteln enthalten sind. In gewisser Weise kann man sich sogar aus Stimmungstief heraus essen. Einige Lebensmittel, wie Bananen und Schokolade, enthalten nämlich relativ hohe Mengen der Aminosäure Tryptophan, aus der im Gehirn Serotonin gebildet wird. Dadurch können diese Nahrungsmittel ebenfalls stimmungsaufhellend wirken.

3. Mach mal wieder was mit Freunden

Soziale Aktivitäten lassen ebenfalls die Stimmung steigen. Triff dich doch mal wieder mit Freunden und gehe ins Kino oder veranstaltet einen witzigen Spieleabend. Der eine odere andere Lachkrampf vertreibt die Trägheit.

Noch keine Idee, was ihr spielen könntet? Wir hätten da ein paar Vorschläge ;-)

4. Ausreichend Schlaf

Gerade im Herbst und Winter hat der Körper ein sehr ausgeprägtes Schlaf- und Ruhebedürfnis. Manchmal ist es ratsam und auch sinnvoll, diesem Bedürfnis einfach nachzugeben und sich schlafen zu legen.

5. Viel trinken

Trockene Heizungsluft macht und abgeschlagen und müde. Achte daher unbedingt darauf, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Am besten 2 Liter Wasser am Tag.

6. Wechselduschen

Ein wenig unangenehm, aber immer hilfreich: Morgens nach dem Aufstehen abwechselnd kalt und warm duschen! Das bringt den Kreislauf in Schwung und macht munter.

7. Bewusst Zeit für sich selbst nehmen

Gönn' dir ruhig nach einem anstrengenden Arbeitstag ein Entspannungsbad. Tu dir was Gutes und häng doch einfach mal deinen Gedanken nach, um innerlich ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Die persönliche Einstellung zum Alltag spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden. Auch so lässt sich dem Herbst durchaus etwas Positives abgewinnen.

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